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Unsere Aufgabe als Behindertenvertrauensperson

Wir Behindertenvertrauenspersonen vertreten die wirtschaftlichen, sozialen, gesundheitlichen und kulturellen Interessen der begünstigten behinderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Das Behinderteneinstellungsgesetz (BEinstG) bezweckt die Eingliederung von begünstigten behinderten Personen in die Arbeitswelt. Aus diesem Grund sind alle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die im Bundesgebiet 25 oder mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigen, verpflichtet, auf je 25 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mindestens einen begünstigten behinderten Menschen einzustellen.

Ab einer Anzahl von mindestens fünf begünstigten behinderten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern muss von diesen im Rahmen der Betriebsratswahl eine Behindertenvertrauensperson sowie ein/e oder mehrere Stellvertreterinnen und Stellvertreter, deren Zahl von der Anzahl der begünstigten behinderten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Betrieb abhängt, gewählt werden. Die Tätigkeitsdauer der Behindertenvertrauensperson beträgt vier Jahre.

Behindertenvertrauenspersonen überwachen die Einhaltung der Bestimmungen des BEinstG und teilen wahrgenommene Mängel dem Betriebsrat sowie der Arbeitgeberin bzw. dem Arbeitgeber mit. Außerdem können sie Vorschläge in Fragen der Beschäftigung und der Aus- und Weiterbildung unterbreiten und auf die besonderen Bedürfnisse der Arbeitskolleginnen und -kollegen mit Behinderungen hinweisen.

Betriebsrat und Arbeitgeberin bzw. Arbeitgeber unterstützen die Behindertenvertrauenspersonen bei der Erfüllung dieser Aufgaben und versorgen diese mit den notwendigen Informationen.

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